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Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

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Herzinfarkt

schematische Darstellung eines Herzinfarktes mit Blutgerinnsel in einer KoronararterieWas ist ein Herzinfarkt und wie entsteht er?

Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht, wenn ein Teil des Herzmuskels plötzlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und dadurch Herzmuskelzellen absterben. Ursache ist eine akute Durchblutungsstörung des Herzens.

Die Herzkranzgefäße versorgen den Herzmuskel kontinuierlich mit sauerstoffreichem Blut. Bei einer koronaren Herzkrankheit (KHK) haben sich viele Jahre Ablagerungen in den Gefäßwänden gebildet, sogenannte Plaques. Diese bestehen unter anderem aus Cholesterin, Entzündungszellen und Bindegewebe und können im Verlauf auch verkalken.

Ein Herzinfarkt entsteht häufig dann, wenn die Oberfläche einer solchen Plaque plötzlich einreißt oder beschädigt wird. Dadurch kommen Bestandteile der Plaque mit dem vorbeiströmenden Blut in Kontakt und aktivieren die Blutgerinnung. Es bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus). Dieser kann das Herzkranzgefäß vollständig verschließen oder vom Blut in die kleinen Gefäße getragen werden und dort stecken bleiben (Mikroembolisation).

Der nachgeschaltete Herzmuskel erhält dadurch nicht mehr genügend Sauerstoff. Dauert dieser Zustand länger an, werden die Herzmuskelzellen zunächst in ihrer Funktion beeinträchtigt und schließlich irreversibel geschädigt. Je länger die Durchblutungsstörung besteht, desto größer kann der bleibende Schaden am Herzmuskel werden. Deshalb ist die schnelle Wiederherstellung der Durchblutung bei einem Herzinfarkt von entscheidender Bedeutung.

Der Herzinfarkt gehört zu den häufigsten akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Deutschland werden jährlich mehrere Hunderttausend Menschen wegen eines akuten Myokardinfarkts im Krankenhaus behandelt. Das Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Rauchen, erhöhte LDL-Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und eine familiäre Veranlagung.

Typische Beschwerden sind starke, anhaltende Schmerzen oder ein ausgeprägtes Druck- und Engegefühl in der Brust. Die Schmerzen können in den linken oder rechten Arm, den Rücken, den Hals oder den Oberbauch ausstrahlen. Häufig treten zusätzlich Luftnot, kalter Schweiß, Übelkeit oder ausgeprägte Schwäche auf. Allerdings verursacht nicht jeder Herzinfarkt die klassischen Brustschmerzen. Insbesondere bei älteren Menschen, Frauen und Patienten mit Diabetes können auch weniger typische Beschwerden im Vordergrund stehen.

Welche unterschiedlichen Formen des Herzinfarkts gibt es?

Die fünfte Universaldefinition des Myokardinfarkts aus dem Jahr 2026 unterscheidet drei grundlegende Formen:

Primärer Myokardinfarkt: Hier liegt ein akutes krankhaftes Ereignis an einem Herzkranzgefäß vor. Am häufigsten handelt es sich um die beschriebene Plaqueschädigung mit anschließender Blutgerinnselbildung. Seltener können beispielsweise eine spontane Einrissbildung innerhalb der Gefäßwand, ein ausgeprägter Gefäßkrampf oder eine Embolie in ein Herzkranzgefäß einen Infarkt auslösen.

Sekundärer Myokardinfarkt: Hier entsteht die Durchblutungsstörung infolge einer anderen akuten Erkrankung, die zu einem ausgeprägten Missverhältnis zwischen dem Sauerstoffangebot und dem Sauerstoffbedarf des Herzmuskels führt. Mögliche Auslöser sind beispielsweise eine schwere Blutarmut, ein erheblicher Blutdruckabfall oder -anstieg oder anhaltende schnelle Herzrhythmusstörungen. Anders als beim klassischen primären Infarkt muss dabei kein akutes Blutgerinnsel in einem Herzkranzgefäß vorliegen.

Prozedurassoziierter Myokardinfarkt: Diese Form entsteht durch eine Komplikation während oder innerhalb von 30 Tagen nach einem Eingriff am Herzen, beispielsweise einer Katheterbehandlung oder einer Herzoperation.

Wie wird ein Herzinfarkt erkannt und behandelt?

Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt zählt jede Minute. Je schneller eine schwerwiegende Durchblutungsstörung erkannt und behandelt wird, desto mehr Herzmuskelgewebe kann gerettet werden.

Die Diagnose stützt sich insbesondere auf die Beschwerden, das Elektrokardiogramm (EKG), bestimmte Blutwerte und gegebenenfalls bildgebende Untersuchungen.

Welche Bedeutung hat das EKG?

Das EKG gehört zu den wichtigsten ersten Untersuchungen bei Verdacht auf einen Herzinfarkt. Es zeichnet die elektrische Aktivität des Herzens auf und kann typische Veränderungen zeigen, die auf eine akute Durchblutungsstörung hinweisen.

Was zeigt der Troponinwert?

Neben dem EKG spielt die Bestimmung des kardialen Troponins eine zentrale Rolle.

Troponin ist ein Eiweiß, das sich in den Herzmuskelzellen befindet. Werden Herzmuskelzellen geschädigt, wird Troponin in das Blut freigesetzt. Mit modernen, hochsensitiven Labormethoden lassen sich bereits sehr geringe Konzentrationen nachweisen.

Ein erhöhter Troponinwert zeigt zunächst an, dass eine Schädigung von Herzmuskelzellen vorliegt. Er beweist für sich allein jedoch noch keinen Herzinfarkt.

Auch bei anderen Erkrankungen, beispielsweise einer Herzmuskelentzündung, einer akuten Herzinsuffizienz oder einer schweren Lungenembolie, kann Troponin ebenfalls erhöht sein.

Deshalb wird nicht nur die Höhe des Troponinwerts beurteilt, sondern häufig auch seine Veränderung im zeitlichen Verlauf. Ein deutlicher Anstieg spricht für eine akute Herzmuskelschädigung. Für die Diagnose eines Myokardinfarkts müssen zusätzlich Hinweise auf eine akute Durchblutungsstörung des Herzmuskels vorliegen.

Insbesondere unmittelbar nach Beginn der Beschwerden kann der Troponinwert noch unauffällig sein. Deshalb sind bei entsprechendem Verdacht häufig wiederholte Blutuntersuchungen notwendig.

Die Diagnose eines Herzinfarkts ergibt sich somit aus dem Zusammenspiel von Beschwerden, EKG, Troponinverlauf und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen.

Wie wird ein Herzinfarkt im Herzkatheterlabor behandelt?

Bei einem primären Herzinfarkt durch einen akuten Verschluss eines Herzkranzgefäßes besteht das wichtigste Behandlungsziel darin, die Durchblutung des betroffenen Herzmuskelabschnitts möglichst schnell wiederherzustellen.

Dafür wird eine Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) durchgeführt. Über eine Arterie am Handgelenk oder seltener in der Leiste wird ein dünner Katheter bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Nach Gabe eines Kontrastmittels lassen sich die Gefäße unter Röntgendurchleuchtung darstellen.

Wird ein behandelbarer Verschluss oder eine hochgradige Engstelle festgestellt, kann das Gefäß unmittelbar wiedereröffnet werden. Dieses Verfahren bezeichnet man als perkutane Koronarintervention (PCI).

Dabei wird zunächst ein dünner Führungsdraht durch die betroffene Gefäßstelle vorgeschoben. Anschließend kann die Engstelle mithilfe eines Ballons aufgedehnt werden. In den meisten Fällen wird danach ein Stent eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein feines Metallgerüst, das die Gefäßwand von innen stabilisiert und das Gefäß offen hält.

Moderne Stents setzen in der Regel über einen längeren Zeitraum Medikamente frei, die eine überschießende Gewebeneubildung und damit eine erneute Verengung im behandelten Bereich vermindern sollen.

Zusätzlich erhalten die Patienten Medikamente, die die Blutgerinnung und die Aktivierung der Blutplättchen hemmen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich weitere Blutgerinnsel bilden oder das behandelte Gefäß erneut verschließt.

Nicht jeder Herzinfarkt wird allerdings mit einem Stent behandelt. Bei einem sekundären Myokardinfarkt steht beispielsweise die Behandlung der auslösenden Erkrankung im Vordergrund. Eine Katheterbehandlung ist hier nur dann sinnvoll, wenn zusätzlich eine entsprechende koronare Ursache oder behandlungsbedürftige Engstelle vorliegt.

Die wichtigste Botschaft lautet: Je früher die Durchblutung bei einem akuten Koronarverschluss wiederhergestellt wird, desto größer ist die Chance, bleibende Schäden am Herzmuskel zu begrenzen.

Welche Folgen kann ein Herzinfarkt haben und wie sieht die langfristige Behandlung aus?

Dank der modernen Herzinfarktbehandlung überleben heute viele Patienten einen akuten Myokardinfarkt und können anschließend wieder ein weitgehend normales Leben führen.

Allerdings hängt die langfristige Prognose wesentlich davon ab, wie groß die Schädigung des Herzmuskels ist, wie schnell die Durchblutung wiederhergestellt werden konnte und ob bereits weitere Herzerkrankungen bestehen.

Was passiert nach einem Herzinfarkt mit dem Herzmuskel?

Wenn Herzmuskelzellen während eines Infarkts absterben, können sie beim erwachsenen Menschen nur in sehr begrenztem Umfang ersetzt werden. Der Körper baut das abgestorbene Gewebe im Verlauf ab und ersetzt es durch Binde- beziehungsweise Narbengewebe.

Anders als gesunder Herzmuskel kann dieses Narbengewebe nicht mehr am Pumpvorgang teilnehmen. Wie stark sich dies auf die Herzfunktion auswirkt, hängt insbesondere von der Größe und der Lage des Infarkts ab.

Bei kleineren Infarkten kann die verbleibende Herzmuskulatur den Funktionsverlust häufig gut ausgleichen. Bei größeren Infarkten kann dagegen die Pumpfunktion der linken Herzkammer deutlich eingeschränkt verbleiben.

Allerdings ist nicht jede unmittelbar nach einem Herzinfarkt festgestellte Funktionsstörung dauerhaft. Auch Herzmuskelgewebe, das zwar vorübergehend durch den Sauerstoffmangel beeinträchtigt wurde, aber nicht abgestorben ist, kann zunächst nur eingeschränkt arbeiten.

Nach erfolgreicher Wiederherstellung der Durchblutung kann sich dieses weiterhin lebensfähige Gewebe über Tage, Wochen oder teilweise Monate wieder erholen.

Wie kann aus einem Herzinfarkt eine Herzinsuffizienz entstehen?

Eine der wichtigsten möglichen Langzeitfolgen eines Herzinfarkts ist die Herzinsuffizienz (Herzschwäche).

Sie entsteht, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper unter den jeweiligen Bedingungen ausreichend mit Blut zu versorgen, oder dafür erhöhte Füllungsdrücke benötigt.

Nach einem größeren Herzinfarkt kann die Pumpfunktion der linken Herzkammer vermindert sein, weil ein Teil des Herzmuskels durch Narbengewebe ersetzt wurde.

Zusätzlich können sich im weiteren Verlauf Größe, Form und Wandspannung der linken Herzkammer verändern. Diesen Prozess bezeichnet man als kardiales Remodeling.

Die noch gesunden Herzmuskelabschnitte müssen einen größeren Teil der Pumparbeit übernehmen. Gleichzeitig können sich die Herzkammer erweitern und die Belastung der verbleibenden Herzmuskelzellen zunehmen.

Diese Veränderungen können dazu führen, dass die Pumpfunktion im Laufe der Zeit weiter abnimmt.

Bei einer ausgeprägten Einschränkung der Herzfunktion kann sich das Blut vor dem linken Herzen zurückstauen. Dadurch steigt der Druck in den Lungengefäßen an, was zu Luftnot und einer verminderten körperlichen Belastbarkeit führen kann.

Im weiteren Verlauf können auch Wassereinlagerungen, beispielsweise an den Unterschenkeln, auftreten.

Nicht jeder Herzinfarkt führt zwangsläufig zu einer Herzinsuffizienz. Insbesondere eine frühzeitige Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes kann das Ausmaß der bleibenden Herzmuskelschädigung deutlich begrenzen.

Darüber hinaus stehen heute wirksame Medikamente zur Verfügung, die bei einer eingeschränkten Pumpfunktion die Belastung des Herzens reduzieren, ungünstige Umbauprozesse abschwächen und die Prognose verbessern können.

Können nach einem Herzinfarkt Herzrhythmusstörungen entstehen?

Eine weitere mögliche Folge sind Herzrhythmusstörungen.

Das elektrische Erregungssystem des Herzens ist darauf angewiesen, dass sich elektrische Impulse geordnet durch den Herzmuskel ausbreiten können.

Im Bereich einer Infarktnarbe ist diese Erregungsausbreitung verändert. Dadurch können elektrische Erregungen unter bestimmten Umständen kreisen und schnelle Herzrhythmusstörungen auslösen.

Besonders relevant sind dabei ventrikuläre Tachykardien, also schnelle Herzrhythmusstörungen, die in den Herzkammern entstehen. Sie können die Pumpleistung des Herzens erheblich beeinträchtigen und in bestimmten Situationen lebensbedrohlich sein.

Das Risiko solcher Rhythmusstörungen ist insbesondere bei Patienten mit größeren Infarktnarben und deutlich eingeschränkter linksventrikulärer Pumpfunktion erhöht.

Bei ausgewählten Patienten kann deshalb die Implantation eines Defibrillators (ICD) sinnvoll sein. Dieser überwacht den Herzrhythmus und kann gefährliche ventrikuläre Herzrhythmusstörungen durch eine gezielte elektrische Therapie beenden.

Ein ICD ist allerdings nicht nach jedem Herzinfarkt erforderlich. Die Entscheidung hängt unter anderem von der Pumpfunktion, dem zeitlichen Abstand zum Infarkt und dem individuellen Risiko ab.

Welche Untersuchungen sind nach einem Herzinfarkt wichtig?

Eine zentrale Rolle spielt die Echokardiographie (Herzultraschall).

Mit dieser Untersuchung lässt sich beurteilen, wie gut die linke Herzkammer pumpt und ob einzelne Bereiche des Herzmuskels nach dem Infarkt nur noch eingeschränkt arbeiten.

Ein wichtiger Messwert ist die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF). Sie beschreibt, welcher Anteil des in der linken Herzkammer befindlichen Blutes bei einem Herzschlag ausgeworfen wird. Je nach Befund können im Verlauf zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sein, beispielsweise ein Langzeit-EKG oder eine kardiale Magnetresonanztomographie (Herz-MRT), mit der sich auch das Ausmaß einer Infarktnarbe genauer beurteilen lässt.

Welche Medikamente sind nach einem Herzinfarkt notwendig?

Die langfristige medikamentöse Behandlung verfolgt zwei wesentliche Ziele: Einen erneuten Herzinfarkt verhindern und mögliche Folgeschäden am Herzmuskel begrenzen.

Nach einer Stentimplantation ist zunächst eine duale Thrombozytenaggregationshemmung erforderlich. Dabei werden zwei Medikamente kombiniert, die die Aktivierung und Verklumpung der Blutplättchen hemmen. Dadurch wird insbesondere das Risiko eines erneuten Gefäßverschlusses im Bereich des Stents reduziert.

Wie lange diese Kombination notwendig ist, hängt unter anderem vom Blutungsrisiko und der individuellen klinischen Situation ab. Üblich sind 12 Monate. Anschließend wird regelhaft eine lebenslange Behandlung mit einem einzelnen Thrombozytenhemmer wie Aspirin fortgeführt.

Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die konsequente Senkung des LDL-Cholesterins.

Eine wirksame LDL-Senkung kann das Fortschreiten der Arteriosklerose verlangsamen und das Risiko zukünftiger Herzinfarkte reduzieren.

Bei einer eingeschränkten Pumpfunktion kommen zusätzlich Medikamente zum Einsatz, die das Herz entlasten und ungünstige Umbauprozesse des Herzmuskels beeinflussen. Dazu gehören je nach Befund beispielsweise Betablocker, ACE-Hemmer beziehungsweise andere Hemmstoffe des Renin-Angiotensin-Systems, Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten und SGLT2-Hemmer.

Welche Medikamente im Einzelfall erforderlich sind, hängt insbesondere von der Herzfunktion, möglichen Begleiterkrankungen und der Verträglichkeit ab.

Welche Bedeutung haben Rehabilitation und langfristige Nachsorge?

Nach einem Herzinfarkt ist eine kardiologische Rehabilitation häufig ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Sie unterstützt Patienten dabei, ihre körperliche Belastbarkeit schrittweise wieder aufzubauen, Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zurückzugewinnen und wichtige Risikofaktoren dauerhaft zu beeinflussen.

Dazu gehören insbesondere regelmäßige körperliche Aktivität, der konsequente Verzicht auf das Rauchen, eine ausgewogene Ernährung sowie die Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes mellitus.

Ebenso wichtig sind regelmäßige kardiologische Verlaufskontrollen. Dabei werden unter anderem die Herzfunktion, die körperliche Belastbarkeit, die Blutfettwerte und die medikamentöse Behandlung überprüft.

Ein erfolgreich behandelter Herzinfarkt bedeutet nicht, dass die zugrunde liegende koronare Herzkrankheit verschwunden ist. Die Arteriosklerose betrifft häufig mehrere Abschnitte der Herzkranzgefäße und kann ohne konsequente Behandlung weiter fortschreiten.

Die langfristige Nachsorge dient deshalb nicht nur dazu, die Erholung des Herzens zu begleiten. Sie soll vor allem einen erneuten Herzinfarkt verhindern, die Entwicklung einer Herzinsuffizienz möglichst vermeiden und die langfristige Prognose verbessern.

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