Ultraschall der Schilddrüse
Elektrokardiografie (EKG)
Schilddrüsensonografie: alles über Ablauf, Anwendung und Auswertung
Die Schilddrüsensonografie ist Basisdiagnostik zur Beurteilung der Schilddrüse. Sie ermöglicht es, Veränderungen der Schilddrüsenstruktur, wie Knoten oder Entzündungen, frühzeitig zu erkennen. Sie ist in der Diagnostik ebenso wie in der Nachsorge von Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt.
Was ist eine Schilddrüsensonografie und wann wird sie angewendet?
Die Schilddrüsensonografie ist eine Ultraschalluntersuchung, die die Größe, Form, Lage und Struktur der Schilddrüse sichtbar macht. Sie wird häufig eingesetzt, wenn der Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung besteht, wie beispielsweise bei:
- Schilddrüsenknoten: Die Sonografie hilft, die Anzahl, Größe und Beschaffenheit von Knoten zu bestimmen, kann allein aber nicht zwischen gutartigen und bösartigen Prozessen unterscheiden.
- Vergrößerung der Schilddrüse (Struma): Auch bekannt als Kropf, kann eine vergrößerte Schilddrüse durch eine sichtbare Schwellung am Hals auffallen. Die Sonografie gibt Aufschluss über das Ausmaß der Vergrößerung.
- Entzündungen der Schilddrüse (Thyreoiditis): Die Untersuchung kann entzündliche Veränderungen in der Schilddrüse aufdecken und dabei helfen, autoimmune Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow zu diagnostizieren.
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Durch die Beurteilung der Schilddrüsenstruktur können Hinweise auf die Ursache der Funktionsstörung gewonnen werden.
Wie wird eine Schilddrüsensonografie ausgewertet?
Nach der Schilddrüsensonografie werden die erhobenen Befunde sorgfältig analysiert. Der Arzt bewertet die Größe und Form der Schilddrüse, die Echostruktur des Gewebes sowie das Vorhandensein und die Eigenschaften von Knoten. Die wichtigsten Punkte bei der Auswertung sind:
- Größe und Volumen: Eine vergrößerte Schilddrüse findet sich bei einer Struma, während eine verkleinerte Schilddrüse z.B. auf Hashimoto-Thyreoiditis hinweisen kann.
- Echostruktur: Die Homogenität des Schilddrüsengewebes wird beurteilt. Eine unregelmäßige oder heterogene Echostruktur kann auf entzündliche Veränderungen hinweisen.
- Knoten: Der Arzt untersucht die Anzahl, Größe und Beschaffenheit von Knoten. Hierbei wird zwischen zystischen (flüssigkeitsgefüllten) und soliden (gewebigen) Knoten unterschieden. Es sind Mischformen möglich.
- Gefäßversorgung: Mit der Farbduplex-Sonografie kann der Arzt die Durchblutung der Schilddrüse und der Knoten beurteilen.
Die Schilddrüsensonografie ist eine wichtige, nicht-invasive Untersuchung, die detaillierte Einblicke in die Struktur der Schilddrüse bietet. Sie hilft, Schilddrüsenerkrankungen zu erkennen und die geeigneten therapeutischen Maßnahmen einzuleiten.
Welche Fragen haben Patienten häufig zur Schilddrüsensonografie?
Wie lange dauert die Schilddrüsensonografie?
Die Untersuchung dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten.
Ist die Schilddrüsensonografie schmerzhaft?
Nein, die Untersuchung ist schmerzfrei und nicht invasiv.
Muss ich für die Schilddrüsensonografie nüchtern sein?
Nein, es sind keine speziellen Vorbereitungen notwendig. Sie können wie gewohnt essen und trinken.
Kann die Sonografie Knoten erkennen?
Ja, die Sonografie ist besonders gut geeignet, um Knoten in der Schilddrüse zu erkennen und zu bewerten.
Was bedeutet es, wenn Knoten in der Schilddrüse gefunden werden?
Knoten sind häufig gutartig, aber es können weitere Untersuchungen notwendig sein, um ihre Natur genauer zu bestimmen, insbesondere bei Verdacht auf Bösartigkeit.
Kann die Schilddrüsensonografie Schilddrüsenkrebs erkennen?
Die Sonografie kann verdächtige Veränderungen identifizieren. Eine genaue Diagnose erfordert jedoch weitere Tests, wie die Entnahme einer Gewebeprobe mittels Feinnadelbiopsie.
Wie oft sollte eine Schilddrüsensonografie durchgeführt werden?
Das hängt von Ihren individuellen Risiken und bisherigen Befunden ab. Ihr Arzt wird die Häufigkeit der Untersuchungen entsprechend festlegen.
Gibt es Risiken bei der Schilddrüsensonografie?
Nein, die Sonografie ist eine sichere und risikofreie Untersuchung, die keine Strahlenbelastung mit sich bringt.
Was passiert, wenn Auffälligkeiten festgestellt werden?
Ihr Arzt wird mit Ihnen die Ergebnisse besprechen und gegebenenfalls weitere diagnostische Tests oder Behandlungen empfehlen.
Kann die Sonografie auch andere Halsstrukturen untersuchen?
Ja, die Sonografie kann auch Lymphknoten und andere Halsstrukturen sichtbar machen, um Anomalien oder Vergrößerungen zu erkennen.
Können Schilddrüsenknoten durch Sonografie behandelt werden?
Nein, die Sonografie ist ein rein diagnostisches Werkzeug.
Kann eine Entzündung der Schilddrüse durch die Sonografie erkannt werden?
Ja, die Sonografie kann entzündliche Veränderungen in der Schilddrüse erkennen, wie sie bei Hashimoto-Thyreoiditis oder Morbus Basedow auftreten.
Wie genau ist die Schilddrüsensonografie im Vergleich zu anderen Untersuchungen?
Die Schilddrüsensonografie ist sehr genau und wird oft als Erstuntersuchung bei Verdacht auf Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt. Sie kann durch weitere Tests wie Blutuntersuchungen oder Szintigrafie ergänzt werden.
Wie wird die Schilddrüsensonografie bei Schwangeren durchgeführt?
Die Schilddrüsensonografie ist für Schwangere sicher und kann durchgeführt werden, ohne dass das ungeborene Kind gefährdet wird.
Wann sollte eine Feinnadelbiopsie nach einer Sonografie durchgeführt werden?
Wenn verdächtige Knoten oder Auffälligkeiten festgestellt werden, kann eine Feinnadelbiopsie erforderlich sein, um eine genauere Diagnose zu stellen.
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