Elektrokardiogramm (EKG)
Elektrokardiografie (EKG)
Was ist ein EKG und wann wird es angewendet?
Ein EKG visualisiert die elektrische Aktivität des Herzens und gibt dadurch Einblick in den Herzrhythmus und zeigt akute oder alte Schädigungen des Herzmuskels. Die Untersuchung wird daher vor allem eingesetzt, um Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkte zu diagnostizieren. Vorhofflimmern ist eine spezielle Form der Herzrhythmusstörung, bei der das Herz unregelmäßig und häufig zu schnell schlägt. Wenn Patienten über Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Schwindel klagen, ist ein EKG eine der ersten Untersuchungen, die zur Abklärung dieser Beschwerden durchgeführt wird.
Wie wird ein EKG durchgeführt?
Für die Aufzeichnung eines EKGs werden spezielle EKG-Elektroden auf der Haut des Patienten befestigt. Diese Elektroden messen elektrische Potentialänderungen, die während des Herzschlags entstehen, und leiten sie an das EKG-Gerät weiter. Die richtige Platzierung der Elektroden ist entscheidend. Sie werden in der Regel auf der Brust sowie an den Armen und Beinen angebracht. Herzschrittmacher messen über die implantierten Sonden innerhalb des Herzens. Nach der Aufzeichnung der Herztätigkeit analysiert der Arzt die aufgezeichneten Daten. Besonders bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder eine Herzrhythmusstörung ist eine schnelle Auswertung wichtig.
Welche EKG-Typen gibt es?
12-Kanal-EKG
ist das Standart-EKG-wie es in Arztpraxen und Krankenhäusern eingesetzt wird.
Langzeit-EKG
Überwachung der Herztätigkeit über 24 bis 72 Stunden, um nur sporadisch auftretende Herzrhythmusstörungen "einzufangen".
Belastungs-EKG
Beurteilung von Herzrhythmus, Herzmuskeldurchblutung und Blutdruckverhalten unter körperlicher Belastung auf einem Fahrradergometer.
Belastungs-Echokardiografie
Kombination aus Belastungs-EKG und Herzultraschall, um die Herzmuskeltätigkeit unter Belastung zu beurteilen und auf die Rückschlüsse auf die Durchblutung zu ziehen.
Wie wird ein EKG ausgewertet?
Nach der Aufzeichnung eines EKGs folgt die Analyse. Diese Analyse erfolgt durch die Interpretation der EKG-Kurven, die die verschiedenen Phasen des Herzschlags darstellen. Der Arzt untersucht die Kurven auf Unregelmäßigkeiten, wie z.B. Vorhofflimmern oder Zeichen eines Herzinfarkts (wie ST-Strecken-Hebungen).
Die Auswertung des EKGs ermöglicht es, gezielte Diagnosen zu stellen und entsprechende Therapien einzuleiten. Insbesondere bei der Diagnose eines Herzinfarkts ist die schnelle und genaue Auswertung entscheidend, um eine sofortige Behandlung einzuleiten und Folgeschäden zu verhindern.
Ein EKG ist eine bewährte Methode, um Herzprobleme zu erkennen und zu behandeln. Ob bei der Diagnose von Herzinfarkten, Herzrhythmusstörungen oder zur Kontrolle des Herzens bei Risikopatienten – unsere Praxis bietet Ihnen eine umfassende Betreuung und modernste Technik für eine exakte Überwachung Ihrer Herzgesundheit.
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Privatarztpraxis
Dr. med. Noah Beuermann
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